"Ungeheuer" stachen am Staller Sattel in See
Zwölf Teams trommelten beim dritten Drachenbootrennen im Defereggental um den Sieg. Erstmals nahm ein reines Damenteam die Paddel in die Hand und sorgte für frischen Wind am See.

Foto © Pranter-KreuzerErstmals stellte sich reines Damenteam der Konkurrenz beim Drachenbootrennen am Staller Sattel
"Ungeheuerliche" Spannung herrschte bei der dritten Auflage des beliebten Drachenbootrennens am Obersee am Staller Sattel im Defereggental. Der Trommelschlag gab den Takt vor und zwölf Teams paddelten bei traumhaften St. Jakober "Event-Wetter" um den Sieg.
"Are you ready - Attention- Go" lautete das Kommando bei Europas höchstem Drachenbootrennen. Die beiden Organisatoren Monika Kleinlercher und Peter Leitner konnten sich neben den zahlreichen Teilnehmern aus Osttirol, Deutschland, England und Holland über viele Zuschauer freuen, die die voll besetzten Boote anfeuerten. Organisatorische Unterstützung erhielt das Deferegger-Duo auch heuer vom Sportverein DJK Ruhrwacht mit Edgar Hüppop und Jürgen Senf an der Spitze. "Der logistische Aufwand ist enorm. Der DJK stellte uns die Boote, Paddel, Schwimmwesten sowie die Zeitnehmungstechnik zur Verfügung", erklärte Kleinlercher.
Breitensport in Deutschland
Im benachbarten Deutschland sind Drachenbootrennen sehr populär. Senf und Hüppop zeigten sich vom Event begeistert: "Es ist ein fantastischer Event, der einmalig auf der Welt ist. Diese Regatta ist die schönste auf der Welt", streute Jürgen Senf dem Defereggental (Alm)-Rosen.
Zum ersten Mal stach ein reines Damenteam in den Obersee. "Wir sind Freunde und haben vor einem Jahr beschlossen, dass wir mit dabei sind", erklärte Teamcaptain Elke Gasser. Auch Bürgermeister Gerald Hauser ließ sich das Event nicht entgehen. Die Teams "Steel Dragons" (Gästeklasse) und die "Nikolaus und Krampusgruppe" (Einheimischenklasse) waren die schnellsten. Mehr Infos im Internet unter: www. drachenboot-rennen.info.















