Mit Pappboot in die Fluten der Drau
Eine besondere Bootsregatta im Lienzer Draupark: Bei einem Pappbootrennen stürzten sich 14 un-erschrockene Kapitäne in die Fluten.

Foto © KasupovicAuch das Team "Crocodile Hunters" mit Lukas, Markus und Thomas Schett wagte sich ins kühle Nass
Auf die Pappe, fertig, los", hieß es am vergangenen Wochenende im Rahmen der ECA Kayak-Freestyle-Europameisterschaft im Lienzer Draupark. 14 Teams werkelten und tüftelten fleißig, um aus Klebeband und Pappe seetüchtige Boote zu bauen. Dabei war aber auch die Kreativität gefragt. Vor allem Jugendliche hatten jede Menge Spaß an der stundenlangen Bastelarbeit während ältere Besucher das Schauspiel lieber staunend und interessiert beobachteten. Mit fachmännischen Blicken begutachteten die Juroren Walter Aumayer, Präsident des Österreichischen Kanuverbandes, Albert Woods, Präsident des Europäischen Kanuverbandes und Werner Grissmann die tollkühnen Kisten, bevor sie sich schließlich ihrer Bewährungsprobe im kühlen Nass stellen mussten.
Feuchtfröhliches Spektakel
Mit nichts am Hintern außer einem selbst gebauten Boot aus Wellpappe galt es nun die Ziellinie zu überqueren. "Mann über Bord" und "Rette sich, wer kann" waren dabei eingeplante Risiken. So hatten nur zwei Teams die Bewährungsprobe nicht bestanden und gingen "unter". Ob dafür konstruktive Fehler oder doch fahrerisches Ungeschick ausschlaggebend waren, das wird wohl ein Geheimnis bleiben.
Der Sieg des feuchtfröhlichen Spektakels ging schließlich ins Ausland an das Team "Slowakia". Den zweiten Platz teilten sich die zwei Osttiroler Teams "Tristacher Seebühne" mit Manuel Gönitzer und Dominik Dejako und "Teva" mit Lois Gomig, Robin Shearer, Tobias Pramstaller und Lukas Gomig. Aber auch "Crocodile Hunters" mit Lukas, Markus und Thomas Schett sowie "Pete and the Pirates" mit Paul Micheler, Peter Lindsberger, Daniel Brandstätter und Michael Außerdorfer sorgten für staunende Blicke und tosenden Applaus. Als Moderator fungierte Hannes Lindsberger.















