Finale bringt Spannung
In der Kärntner Liga fighten Welzenegg, Spittal und St. Michael um den Klassenerhalt. Abstiegskrimi auch in den Unterligen.
Mit Feldkirchen steht in der Liga der Meister schon länger fest. Offen ist vor dem Schlusstag die Abstiegsfrage. Wer begleitet Sittersdorf und Penk einen Stock tiefer. Um den dritten Abstiegsplatz liefern sich Welzenegg (zu Hause gegen Austria Amateure), Spittal (in Lienz) und St. Michael (in Völkermarkt) ein Fernduell. Die besten Karten hat Welzenegg: Ein Punkt gegen die Austria und man ist aus dem Schneider. Zusätzliche Brisanz hat das Abstiegsfinale durch den Protest von St. Michael gegen die Beglaubigung des Spieles Lendorf - Spittal (4:1) wegen nicht regelkonformen Einsatzes des Kooperationsspielers Martin Gaisecker im Spittaler Tor erhalten. Bei einer Strafbeglaubigung (KFV-Sekretär Richard Watzke: "Der Strafausschuss wird am Dienstag entscheiden") würden die Lieserstädter bei Punktegleichheit schlechter platziert. Gewinnt Spittal in Lienz benötigt St. Michael in Völkermarkt gleichfalls einen Dreier. "Es werden bange neunzig Minuten," gesteht St-Michael-Coach Peter Kienleitner . Völkermarkt verspricht keine Hilfe. Funktionär Helmut Wagner: "Wir verteilen keine Geschenke."
Durch die ungewisse Situation in der Regionalliga und bei einem Aufstieg von WAC/St. Andrä könnte in der Liga auch der dritte Tabellenplatz (Lendorf, Treibach und VSV kommen hiefür infrage) für die Teilnahme am ÖFB-Cup reichen.
Ein Fernduell ums Überleben liefern sich in der UL-West Magdalen und Gmünd. Mit einem Heimsieg gegen Rothenthurn wären die Villacher aus dem Schneider.
Im Osten gibt es mit Brückl (34 Punkte), Kühnsdorf (34), Reichenau (34) und Arnoldstein (35) noch vier Anwärter für den dritten Abstiegsplatz. Nur wenn die Görtschitztaler gewinnen und einer der Konkurrenten patzt, wäre der Klassenerhalt gesichert. Ein Abstiegsplatz vor der Schlussrunde hat in der Vergangenheit aber meist den Abstieg gebracht.















