Streit wegen Fernradweg
Das Ideenforum Osttirol regt einen Krisengipfel mit Tourismusspitze an. Die Forderung nach Rücktritten steht im Raum.

Foto © Hatz
"Beim Studieren der Beilagen zum Interreg-Projekt Fernradweg Lienz-Venedig, konnte ich etwas herausfinden, was den von der Kleinen Zeitung verwendeten Begriff 'Bombe' rechtfertigen würde", sagt Gernot Madritsch, Sprecher des "Ideenforum Osttirol". Konkret listet Madritsch Kosten in der Höhe von 1,043 Millionen Euro auf. Darauf entfallen auf die Osttirol Werbung 336.000 Euro, auf Belluno 296.418 Euro, auf das Consortium Dolomiti 132.900 Euro, auf Alto Pusteria 183.140 Euro und auf sette comune 94.250 Euro. Madritsch: "Die Osttirol Werbung ist der größte Projektkostenpartner, hat aber den geringsten Nutzen und die wenigsten befahrbaren Kilometer." Das Ideenforum sei in der Lage, geforderte "Beweise" für Angriffe auf Touristiker zu liefern.
Entschuldigung fällig
Madritsch: "Am besten wäre es, wenn die Kontrahenten an einen Tisch sitzen und ihre Argumente vor Medienvertretern äußern würden." Sollte es ihm, Madritsch, nicht gelingen, die Feststellungen im verschickten Fragebogen an die Tourismusmitglieder glaubhaft zu beweisen, werde er sich nicht nur entschuldigen, sondern auch seine Obmannfunktion zurücklegen. Diese Konsequenz würde er sich auch von den Touristikern erwarten. Werner Frömel, Aufsichtsratschef des TVBO, erklärte sich bereit, "Auge in Auge" mit Madritsch zu sprechen: "Aber nur gemeinsam, sonst bringt es nichts." TVBO-Obmann Franz Theurl: "Ich habe kein Problem damit, mit allen vier Regionalvertretern und Herrn Madritsch die Dinge öffentlich abzuklären."















