Köll lässt Wellen hoch gehen
Der Vorwurf von Wahlkampffinanzierung regt auf.
MATREI. Die Behauptung des Grünen-Regionalsprechers Sepp Brugger, die Tiwag habe Bürgermeister Andreas Köll mit einem namhaften Betrag im Wahlkampf unterstützt, löste gestern einigen Wirbel aus.
Bei der Kleinen Zeitung häuften sich diesbezügliche Anfragen und ÖVP-Wähler zeigten sich verärgert. Köll informierte daraufhin, dass die Aufsichtsbehörde nach Aufsichtsbeschwerden von Brugger die Causa "Ortsporträt" mit zweiseitigem Tiwag-Inserat geprüft und keine Wahlwerbung festgestellt habe. ÖVP-Bezirksobmann Johannes Hibler sagte: "Ich schließe eine Wahlkampffinanzierung für Köll aus. Es würde mich sehr überraschen, wenn der alte Politfuchs mittelbar zu einer Parteispende gegriffen hätte. In so eine Falle tappt Köll nicht."
Eine lückenlose Aufklärung des Verdachtes der Wahlkampffinanzierung für Köll durch die Tiwag forderte gestern der BZÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Huber. MICHAELA RUGGENTHALER














