Lienzer Weltladen macht sich für fairen Handel stark
Mit Tag der offenen Tür feiert Lienzer Weltladen den Internationalen Weltladentag.
LIENZ. Wer trinkt nicht gerne Kaffee und wer weiß schon, wo die Ware herkommt und welchen langen Weg die Rohstoffe zurücklegen? Nicht woher ein Produkt stammt, sondern unter welchen Bedingungen es hergestellt wird, darauf wollen die österreichischen Weltläden beim "15. Internationalen Weltladentag" aufmerksam machen.
Unter dem Motto "Fairer Handel mein Stil" richtet sich die Kampagne gegen ausbeuterische Kinderarbeit und setzt auf den fairen Handel. Auch der Weltladen in Lienz am Südtirolerplatz zeigt sich am 7. Mai von 8.30 bis 18 Uhr aktiv: Mit einem Tag der offenen Tür will auch er auf die schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam machen. "Dabei können die Besucher einen handgepflückten Spezialkaffee aus wilden Arabica-Bohnen des äthiopischen Regenwaldes verkosten", verrät Geschäftsführerin Katharina Haller.
Und damit die Hersteller in der Dritten Welt fair gehandelte Preise erhalten und ihre Waren zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten können, bedarf es vieler freiwilliger Helfer. "Wir haben insgesamt 16 ehrenamtliche Mitarbeiter", sagt Haller.
Neben den Klassikern Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade oder verschiedenen Gewürzen sind auch Korbwaren, Musikinstrumente, Handtaschen, Schmuck und vieles mehr im Weltladen zu finden. "Mit dem Gewinn, den wir durch den Verkauf von fair gehandelten Produkten erzielen, werden Entwicklungsländer gefördert", sagt die Geschäftsführerin. MERSIHA KASUPOVIC










