Waldbrand in Osttirol: Ende nicht abschätzbar
Rund 50 Feuerwehrleute bekämpfen zahlreiche Glutnester. Ungefähr 50 Hektar sind betroffen. Wie lange die Löscharbeitem dauern, sei zunächst nicht abschätzbar.

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Ein großflächiger Waldbrand in Kals am Großglockner (Bezirk Lienz) hat auch am Sonntag weiterhin die Feuerwehr in Atem gehalten. Vier Hubschrauber waren im Einsatz, um die Löscharbeiten aus der Luft zu unterstützen. Ungefähr 50 Hektar waren vom Brand betroffen. Gegen Mittag standen rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz, um die zahlreichen Glutnester ausfindig zu machen.
Wie lange die Löscharbeiten noch andauern, sei vorerst nicht abschätzbar, hieß es bei der Polizei in Huben. Das Feuer war bereits Samstagmittag ausgebrochen. Da es sich um steiles und felsdurchsetztes Gelände in eine Höhe von rund 1.700 Metern handelt, war die Bekämpfung der Flammen zuerst nur aus der Luft möglich. Am Sonntag konnte dann das Feuer soweit unter Kontrolle gebracht werden, dass die Feuerwehrmänner mit der Brandbekämpfung im Gelände beginnen konnten.
Den Waldbrand hatte ein Landwirt verursacht, der bei Aufräumarbeiten einen Reisighaufen entzündet hatte. Das Feuer geriet außer Kontrolle und breitete sich aufgrund des starken, böigen Windes rasch aus.









