Blanik attackiert Hibler
Für SPÖ-Chefin und Lienzer Vizebürgermeisterin steht fest: In der Stadt habe nicht die ÖVP das Sagen, sondern Bürgermeister Johannes Hibler.

Foto © WeichselbraunDie SPÖ will mit Vizebürgermeisterin Blanik Hibler (ÖVP) vom Thron stoßen
In neun Tagen hat am Abend die Stadt Lienz einen alten oder neuen Bürgermeister. Für die SPÖ mit Vizebürgermeisterin Elisabeth Blanik soll er da nicht mehr Johannes Hibler (ÖVP) heißen. "Es geht um wesentliche Entscheidungen in den nächsten sechs Jahren", sagte Blanik. Es sei für sie traurig und bedenklich, dass diese bisher nur eine Person traf: Johannes Hibler.
Daher sei es für die Bezirksstadt wichtig der absoluten Mehrheit, die die Volkspartei am 14. März einfuhr, eine Bürgermeisterin zum Anfassen entgegenzuhalten. Blanik: "Auch wenn jetzt Angebote zur Zusammenarbeit kommen, es ist eine Farce die anderen Parteien einbinden zu wollen." Sie, Blanik, hätte schon einmal darauf gepocht den ersten Vizebürgermeister in Lienz zu stellen und sei bei der ÖVP abgeblitzt. Die absolute ÖVP-Mehrheit stimme die Blanik nachdenklich, dass sich in Zukunft etwas ändert, denn in den letzten sechs Jahren hätte in Lienz nur der Bürgermeister die Entscheidungen getroffen. Blanik: "Hätte man beim M99 früher auf breiter Basis miteinander diskutiert, wäre vieles anders gelaufen."
Historische Chance
Bezirksparteiobmann Ernst Vergeiner sieht in der Stichwahl am 28. März die große Chance für die SPÖ in Lienz "etwas Historisches" zu erreichen. "Elf Mandate, vier Stadträte, den ersten Vizebürgermeister stellt die ÖVP, das muss uns doch bei der Bürgermeister-Stichwahl zugutekommen."














