Abgewählte Bürgermeister im Zwiespalt
Kratzer bleibt in Politik, Jesacher entscheidet erst.
Zwei Bürgermeister wurden beim sonntägigen Urnengang gestürzt. Johann Kratzer aus Prägraten und Hubert Jesacher aus St. Jakob landeten nach dem Urnengang nicht mehr auf dem Thron. Sie landeten als Gemeinderäte auf der harten Oppositionsbank. Nach den herben Niederlagen ist ein Verbleib der Ex-Bürgermeister in der Kommunalpolitik nicht Pflicht.
Hubert Jesacher stellt noch Überlegungen an. Für ihn ist noch nicht fix, ob er die Rolle als Oppositionsmandatar, die ihm der Wähler zugeteilt hat, wahrnehmen will. "Entscheiden werde ich am Wochenende", sagt Jesacher, der schon in den vergangenen Wochen Entscheidungen über eine Kandidatur gerne vor sich herschob. Ein klares Bild über seine politische Zukunft in der Gemeinde hat Kratzer: "Mit einer neuen Liste haben wir auf Anhieb vier Mandate geschafft, das werte ich als klaren Auftrag, im Gemeinderat zu bleiben". Er lasse sich von der Perspektive aus der Oppositionsbank überraschen. "In den Jahren meiner politischen Arbeit habe ich Oppositionspolitik nie auf eigener Haut erlebt."














