St. Jakob: Gerald Hauser hebelte den Rivalen aus
Hubert Jesacher ist entthront. An Stichwahl schrammte Hauser mit fünf Stimmen vorbei.

Foto © KLZ/WeichselbraunHubert Jesacher (links) zeigte sich beim Handshake mit Gerald Hauser als fairer Verlierer
Seit gestern 15 Uhr ist es Fakt: Der FPÖ-Landesparteiobmann Gerald Hauser ist Bürgermeister von St. Jakob. Die Meldung über dieses Wahlresultat war einerseits eine Sensation, andererseits für viele im Ort die "lang erhoffte Wende".
Die Auszählung der Stimmen in St. Jakob wuchs zum Wahlkrimi aus. Man brach in der Gemeindewahlbehörde sogar mit einer alten Tradition. Essen ging man diesmal erst nach Vorliegen des Ergebnisses. ?Schließlich stand fest: Hauser als Herausforderer von Hubert Jesacher (ÖVP) schrammte mit nur fünf Stimmen an einer neuerlichen Stichwahl vorbei. 2004 ist er im "Stechen" Jesacher unterlegen. Grund für das knappe Ergebnis: Insgesamt drei St. Jakober drängten in das Bürgermeisteramt.
In einer ersten Stellungnahme sagte Hauser mit bewegter Stimme: "Das ist für mich ein historischer Moment, ich bin überwältigt und überglücklich." Persönlich habe er nicht daran geglaubt, dass er bereits im ersten Wahlgang den Sieg landen könnte. Knapp verfehlt hat Hauser mit sechs von 13 Sitzen die Mandatsmehrheit im Gemeinderat. Mit dem gestrigen Wahlerfolg ist der St. Jakober der einzige FPÖ-Bürgermeister Tirols.














