Köll "rupft" seinen Herausforderer Steiner
Der amtierende Bürgermeister sieht Matrei vor einem Richtungswahlkampf.
Oswald Steiner hat mit der Bekanntgabe seiner Kandidatur für das Bürgermeisteramt und mit dem ausgerufenen Angriff auf die Köll-Absolute einige Unruhe in Matrei ausgelöst.
In einer ersten Reaktion auf die Ansagen der "Matreier Liste" von Steiner sagte Köll: "Matrei steht vor einem Richtungswahlkampf. Es geht um Fortschritt oder Stillstand." Steiners Pläne für Budgetsanierung ließen keinen Spielraum für Entwicklung zu, was Stillstand bedeute. Köll stellt außer Frage, dass das Budget besser sein könnte: "Doch wir wollen uns frei spielen, für Fortschritt." Seine Lösung: Das Tiwag-Kraftwerk mit einer Einmal-Entschädigung von 800.000 Euro und laufenden Entschädigungen von 150.000 bis 200.000 Euro pro Jahr.
"Ein Kraftwerk selber bauen, wie die Matreier Liste es angesprochen hat - für diese Investition gibt es niemals eine aufsichtsbehördliche Genehmigung", ist Köll überzeugt. Um den Wahlkampf entsprechend anzuheizen, setzt es auch gleich eine Ohrfeige für seinen Herausforderer: "Steiner war gegen einen Einstieg von Heinrich Schultz bei den Goldried-Bergbahnen. Wäre es nach ihm gegangen, hätten wir heute keine Schischaukel". Auf eine Präsentation seiner Liste hat Köll bisher verzichtet. Das soll bei einer großen Wahlversammlung passieren. Er verrät aber soviel: "Auf meiner Liste ist die Landwirtschaftskompetenz, die Mehrheit der Wirtschaft, die Jungbauernschaft und die Jugend".









