Start in Wintersaison glückte nicht überall
Osttirol verbucht Rückgang bei Nächtigungen im Dezember. Nationalpark-Region und Defereggen ver-loren am stärksten.
Druckfrisch ist die Statistik über die Nächtigungen im Dezember 2009. Die Bilanz weist für Osttirol ein Gesamtminus von 1,74 Prozent (2460 Übernachtungen) gegenüber Dezember 2008 aus. "Obwohl wir nicht die Schneepracht des Vorjahres hatten, sind wir mit dem Dezember gut in die Saison gestartet", kommentiert Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbandes Osttirol (TVBO), das Ergebnis.
Der Rückgang ist für ihn verschmerzbar. Nicht für diesen verantwortlich ist die Ferienregion Hochpustertal. Dort freute man sich über ein regionales Plus von 1,2 Prozent (542 Übernachtungen). Außervillgraten, Strassen, Obertilliach und Sillian trugen zum positiven Resultat bei. 0,59 Prozent (158 Nächtigungen) büßte die Ferienregion Lienzer Dolomiten ein. Die Stadt Lienz lieferte ein Plus von 5,89 Prozent. Dicke Zuwächse gab es in Iselsberg oder Ainet, hohe Verluste in Oberlienz, Assling, Amlach, Leisach oder Thurn.
Verluste in Höhe von 2,49 Prozent (694 Übernachtungen) schrieb die Urlaubsregion Defereggental. Den stärksten Einbruch hatte St. Veit mit minus 16,68 Prozent. Der stärkste einschnitt - minus 5,16 Prozent (2150 Nächtigungen) - ging auf das Konto der Urlaubsregion Nationalpark. Die Verlierer: Prägraten (minus 11,98 Prozent) Matrei (minus 8,95 Prozent). Kals legte 2,9 Prozent zu.









