Konkurrenzkampf auf "matreierisch"
Eingesessener Schischulbetreiber versperrt Sicht auf den Mitbewerber.

Foto © KK/Wibmer"Freier Wettbewerb" der Schischulen in Matrei. Neuer Mitbewerber wurde mit Brettern "vernagelt"
Der Wettbewerb zweier Schischulen in Matrei artet aus. Lukas Resinger, eingesessener Betreiber der Schischule Matrei-Goldried, zog am Donnerstag einen Verschlag aus Schalbrettern auf, der die Sicht auf die neue Schischule "Osttirol 3000" von Robert Blatterer versperrt.
Blatterer hat sich an der Talstation der Goldriedbahn in unmittelbarer Nachbarschaft von Resinger niedergelassen. Sein Vermieter ist der Sporthändler Martin Wibmer. Dem ging beim Anblick des Verschlages - der just einen Tag vor Aufsperren der Schischule Osttirol 3000 aus dem Nichts gewachsen war - die Galle über: "Ich habe bei der Baubehörde Anzeige gemacht. Das ist ein Schwarzbau." Wibmer forderte sofortiges Entfernen. Die Anzeige wurde vom Bauamt der Gemeinde Matrei bestätigt. Ein Bausachverständiger werde am Montag klären, ob die Bretterwand illegal steht. Resinger, der seine Konkurrenz "vernagelte", begründet: "Ich mache hier eine Werbetafel und einen Schiständer."














