Huber sieht sich als Opfer einer Kampagne
Nationalrat Gerhard Huber (BZÖ) nahm in Innsbruck zu Anschuldigungen Stellung und hofft auf baldige Einvernahme.
Es sind abenteuerliche Vorwürfe, mit denen sich der Osttiroler Nationalratsabgeordnete Gerhard Huber (BZÖ) seit August konfrontiert sieht: So soll er zu Körperverletzung oder gar Mord angestiftet, Handel mit gefälschten Markenprodukten und Chemikalien für die Herstellung von Heroin betrieben haben. Aus der Sicht Hubers hört sich die "Causa" noch abenteuerlicher an.
Er behauptet, Opfer einer gezielten Kampagne zu sein. Bei einer Pressekonferenz in Innsbruck erläuterte Huber: "Mein E-mail-Zugang wurde gehackt." Mails, die Teil des Ermittlungsaktes seien, habe er nicht selbst verfasst, da er zu dieser Zeit mit einer Delegation im Bhutan geweilt habe. Ein Privatdetektiv sei auf ihn von dubioser Stelle angesetzt worden. Aber auch eine Verwechslung sei möglich, so Huber: "Es gibt hunderte Menschen mit meinem Namen, einer ist sogar am selben Tag geboren. Einer ist Wissenschaftler, der mit den Chemikalien arbeitet, die ich besessen haben soll." Bezüglich eines Teils der Vorwürfe gegen den BZÖ-Politiker hat der Nationalrat bereits seine Immunität aufgehoben. Eine Anklage gibt es bisher nicht. "Ich wurde leider noch nicht einmal vernommen, ansonsten hätte ich vieles aufklären können", sagte Huber.














