Leisacher Jäger gewähren Blick auf Schätze
Anlässlich des 15-jährigen Bestehens ist im Hanserhof eine Jagdausstellung zu sehen.

Foto © Pranter-Kreutzer
Im geschichtsträchtigen Hanserhof in Leisach hat der örtliche Jagdverein anlässlich seines 15-jährigen Bestehens und des Andreas-Hofer-Gedenkjahres (1809-2009) eine kleine Jagdausstellung auf die Beine gestellt. Gezeigt wird ein Einblick in die Jagd in Osttirol sowie ein Querschnitt durch das Vereinsleben.
Neben verschiedenen Vogelarten und Wildtieren präsentieren die Jäger unter anderem Dokumente, Briefe und Urkunden der Osttiroler Jagdgeschichte. "Dort erfährt man sehr viele interessante Sachen. Osttirol war zum Beispiel eine reiche Region an Hirschen, Bären und Wölfen. Der letzte Bär wurde in Lienz 1813 erlegt", erklärt Josef Kalser, der die Leisacher Ausstellung konzipiert und gestaltet hat.
Der ganze Stolz der Jägerschaft sind aber die historischen Waffen. In einer großen Glasvitrine ist sogar die Jagdwaffe von "Marie Antoinette" ausgestellt sowie die "Windbüchse" von Josef Contriner, welche Napoleon das Fürchten lernte. Insgesamt informieren zwölf Schautafeln auf 170 Quadratmetern im Hanserhof, in dem übrigens die Großmutter von Franz von Defregger lebte.
Für Schulen besteht auch die Möglichkeit mit Führungen von Leo Kranebitter die Ausstellung zu erleben. Um Voranmeldung wird unter der Telefonnummer (0 67 6) 488 92 73 gebeten.
Features
Tipp
Die "Schätze" der Jagd sind noch bis 22. November 2009 an Wochenenden (7. und 8. 11, 14. und 15. 11. sowie am 21. und 22. 11.), an Samstagen von 13 bis 20 Uhr und an Sonntagen von 9 bis 19 Uhr, zugänglich. Der Eintritt ist frei.













