Bürgermeister seilten sich mutig ab
Klettergarten "Dolomitenhütte" wurde offiziell eröffnet. Auch Bürgermeister bewiesen Mut.

Foto © KasupovicWer wagt, gewinnt: die Bürgermeister Markus Einhauer und Andreas Pfurner in Schwindel erregenden Höhen
Am vergangenen Wochenende haben Andreas Pfurner, Bürgermeister von Nußdorf-Debant, sowie Markus Einhauer, Bürgermeister von Tristach, im wahrsten Sinn des Wortes den Boden unter den Füßen verloren.
Grund dafür: Die "AlpinPlatForm" mit Obmann Werner Frömel eröffnete den neuen Klettergarten "Dolomitenhütte", der nach der gleichnamigen Hütte am Eingangstor zu den Lienzer Dolomiten benannt ist.
Gleich nach der Halleluja-reichen Segnung durch Priester Paul Kellner schwangen sich die beiden Bürgermeister hoch in die Lüfte und ließen sich wagemutig den steilen Fels abseilen. Höhenangst durften die beiden dabei keine gehabt haben, doch fühlten sie sich sichtlich wohl, als sie wieder Boden unter den Füßen hatten.
30 neue Kletterrouten
Bereits Ende April wurde mit den ersten Sanierungsarbeiten des Klettergartens begonnen. Nun können sich Osttirols Kletterer über 30 neue Routen freuen, wobei der Schwerpunkt zwischen dem sechsten und neunten Schwierigkeitsgrad liegt. "Wir haben 450 neue Bohrungen gemacht. Dabei wurden erstmals Zwölf-Millimeter-Bohrhaken verwendet", sagt Klettertalent Peter Ortner, der für die Gestaltung des neuen Klettergartens verantwortlich war.
Doch damit nicht genug: "Auch in der Galitzenklamm wird heuer ein Klettersteig kommen. Ein Schwerpunkt ist aber auch die Renovierung sanierungsbedürftiger Wege", verrät Frömel.















