17-jähriger Messerstecher in Anstalt eingewiesen
Der Jugendliche hatte im April in Lienz völlig grundlos auf einen Passanten eingestochen. Der Lienzer wird nun in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingeliefert.

Foto © APAUrteil ist am Landesgericht Innsbruck gesprochen worden
Ein 17-jähriger Lienzer wird in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingeliefert. Er hatte grundlos einen unbeteiligten Passanten niedergestochen. Das Urteil ist am Montag am Landesgericht Innsbruck gesprochen worden.
Zu der folgenschweren Attacke kam es am 16. April dieses Jahres gegen 21 Uhr mitten in Lienz. Völlig grundlos uns aus heiterem Himmel rammte der Jugendliche einem Passanten ein Messer in den Rücken. Im Anschluss daran hackte er mit dem Messer noch auf einen Tisch ein und zerkratzte Autos. Außerdem soll er während der Tat alkoholisiert gewesen sein.
In Anstalt eingewiesen
Das Glück für den 17-Jährigen war, dass das Opfer nicht in Lebensgefahr schwebte und schon nach wenigen Tagen wieder das Krankenhaus verlassen konnte. Der Angeklagte sagte aus, dass er sich an die Tat selber kaum erinnern könne. Er wisse nur, dass er sehr wütend gewesen sei. Der Sachverständige sagte, dass der Jugendliche seit seinem zwölften Lebensjahr an einer "geistigen Abartigkeit höheren Grades" leide. Es reiche nicht aus, wenn er sich in Behandlung begebe. Daher wird er in eine geschlossene Anstalt eingewiesen.













