Autofahrer hing in reißendem Fluss fest
300 Meter weit abgetrieben wurde der Wagen eines 18-jährigen Osttirolers Freitag früh. Der junge Lenker war von der Felbertauernbundesstraße abgekommen und mit dem Auto in die Isel gestürzt

Foto © Roland Rauter/C7Gefährlicher Einsatz in der Isel für die Wasserrettung
In der hochwasserführenden Isel landete Freitag Früh ein Osttiroler mit seinem Pkw: Der Tischlerlehrling (18) aus Huben war auf der Fahrt zur Arbeit nach Matrei, als ihn in einer Kurve ein Pkw "schnitt". Als der 18-Jährige diesem auswich, kam er mit seinem Auto auf der regennassen Felbertauernstraße ins Schleudern und stürzte über eine Wiese in die Isel ab.
Großes Glück
Das Fahrzeug wurde 300 Meter weit abgetrieben, bevor es in der Mitte auf den Rädern stehen blieb. "Der Lenker hat Glück gehabt, dass sein Pkw nicht in die nahen Stromschnellen geraten ist - das hätte er wohl nicht überlebt", stellt Notarzt Roland Rauter von der Flugrettung C 7 fest. Der 18-Jährige kam mit einem Schock und einer Unterkühlung davon. Die Wasserrettung barg den Lehrling aus dem Pkw, der bis zu den Fenstern im Wasser stand. Im Einsatz waren weiters die FF Matrei und Huben, Rettung, Notarzt, Bergrettung und die Polizei Matrei.
Kajak-Fahrer gekentert
Zu Mittag ereignete sich in der Isel erneut ein Unfall, der glimpflich ausging: Drei Kajakfahrer kenterten im Lienzer Stadtgebiet, ein Passant alarmierte die Polizei. Diese fand die Kajakfahrer flussabwärts unversehrt auf: Alle drei - ein deutsches Ehepaar (28, 29) und ein Mann (32) aus Kirchbach hatten sich selbst ans Ufer retten können.















