Zu wenig Geld für eine "Casa Osttirol"
Mit Spenden soll anderes Projekt in den Abruzzen unterstützt werden.
Ende April richteten Mario und Alexandra Urso-Tabernig (Weinphilo) nach dem tragischen Erdbeben in den Abruzzen ein Spendenkonto ein. Von einer Summe in Höhe von 30.000 Euro für ein ursprünglich geplantes "Casa Osttirol" ist man noch weit entfernt. Die Gelder sollen einem anderen Projekt der Region zugute kommen. "Ich garantiere dafür, dass die gesammelten 2150 Euro in ein Projekt vor Ort fließen", erklärt Urso-Tabernig. Mit Hilfe eines bekannten, aus der Fraktion Assergi in L' Aquila stammenden Ehepaares, das ebenfalls vom Erdbeben schwer getroffen ist, soll ein konkretes Projekt gefunden werden. Noch immer wird diese Region von etlichen Nachbeben erschüttert. "Die Angst vor einem heftigen Erdbeben ist groß", erzählten Enrico Sabatini und Rita Rocci gestern in Lienz, die derzeit in einem Zelt, gespendet vom Rotary Club aus Schottland, leben.
"Wir werden mit dem Bürgermeister Kontakt aufnehmen und die Spendensumme persönlich übergeben", informiert die Unternehmerin, die noch bis Ende September das Spendenkonto "Erdbebenopfer Abruzzen" mit der Kontonummer 50573054114, BLZ 12.000, bei der Bank Austria in Lienz offen hält.















