Die "Fehlkilometer" bleiben erhalten
Die "verschwundenen" B 100-Kilometer an der Grenze Kärnten-Ost-tirol sind per Schnellschuss nicht korrigierbar. Aufwand zu groß.

Foto © Pranter-Kreuzer
Um vier Kilometer spießt es sich an der Landesgrenze von Kärnten und Osttirol. Wie die Kleine Zeitung berichtete, fehlen diese bei der Straßenangabe entlang der Drautalstraße B 100. Eine Neuadaptierung ist mit großem Aufwand verbunden. Gespräche für eine "Begradigung" sollen im Herbst folgen.
Wer mit seinem Fahrzeug auf der B 100 von Kärnten nach Osttirol unterwegs ist, wird von einem Kilometerschwund überrascht. Während direkt an der Grenze 88 Kilometer angegeben werden, sind es ein paar hundert Meter weiter plötzlich 92 Kilometer. "Das hängt damit zusammen, dass in Kärnten mehrere Ortsumfahrungen gebaut wurden, durch die sich die Kilometerangaben verkürzt haben", erklärt Harald Haider, Leiter des Baubezirksamtes in Lienz.
Verwaltungsaufwand
Haider war selbst vom Verlust überrascht, da er vom Land Kärnten keine Mitteilung erhielt. Fix ist, dass auf die Schnelle die Kilometer-Verminderung nicht korrigiert werden kann: "Der Verwaltungsaufwand ist sehr groß. Daran hängen alle behördlichen Verordnungen und Regelungen. Jeder einzelne Kilometer und jede Geschwindigkeitsbegrenzung müssten neu adaptiert werden. "Es ist jedoch so, dass die Kilometrierung nur bedingt dazu da ist, die gefahrenen Kilometer zu zählen. Wichtig ist, dass man bei Unfällen oder Einsätzen weiß, bei welchen Straßenkilometer etwas passiert ist. Die paar ,Fehlkilometer' bleiben vorerst aufrecht", erklärt Haider. In Bälde wollen sich die damit beteiligten Institutionen über die weitere Vorgangsweise unterhalten.














