Skulpturen aus Holz erzählen Geschichte "Tirol 1809-2009"
Bildhauersymposium bereichert Lienzer Altstadtfest. Seit Montag wird am Borg-Areal fleißig gearbeitet.

Foto © Pranter-KreuzerDie Künstler im Bild
Das Borg-Areal in Lienz hat sich in eine künstlerische Werkstätte unter freiem Himmel verwandelt. Mit Motorsäge und Schnitzwerkzeug arbeiten seit Anfang der Woche sieben Künstler aus Kärnten, Osttirol und Nordtirol an ihren Skulpturen zum Thema "Tirol 1809-2009". Das Bildhauersymposium bereichert heuer erstmals das Lienzer Altstadtfest. Interessierte können den Künstlern die ganze Woche lang beim Gestalten hautnah über die Schulter blicken. Vollendet werden die Skulpturen am Festsonntag.
"Wir haben vor einem halben Jahr den Verein ,Art Osttirol' gegründet, um Veranstaltungen und Ausstellungen durchführen zu können. Das Bildhauersymposium ist unser erstes Event", erklärt Christian Pramstaller, Organisator und Obmann des neuen Kunstvereines. Die Bildhauer Thomas Koch, Daniel-Nikolaus Kocher, Alois Weiskopf, Werner Pirker, Sebastian Rainer, Gabriel Rauchegger und Michael Lang arbeiten derzeit an ihren Skulpturen, an Andreas Hofer oder Pater Haspinger, die zum jetzigen Zeitpunkt schon gut erkennbar sind.
"Wir sind noch auf der Suche nach zwei Kunstmäzenen, die sich für unsere Werke interessieren", schickt Pramstaller voraus, der mit dem Verein, Tiroler Künstlern eine Plattform für Ausstellungen auf der ganzen Welt bieten will. Bei einer Finissage werden am 9. August die Künstler verabschiedet.















