Großes G'riss um Auftritte bei "Olala"
40.000 Besucher strömten eine Woche lang zum Straßentheaterfestival ins Lienzer Zentrum.

Foto © KasupovicAuch die Künstlergruppe "This Side up" zog staunende Blicke auf sich
Wenn Akrobaten, Artisten, Komiker oder schräge Gestalten wieder die Herrschaft über die Lienzer Innenstadt übernehmen, dann heißt es wieder "Olala". Denn was vor 18 Jahren als kleiner Event begann, ist heute eines der größten Straßentheaterfestivals in ganz Europa geworden.
"Wir hatten 572 Künstleranfragen aus der ganzen Welt, die beim Straßentheaterfestival Olala 2009 in Lienz dabei sein wollten", verrät der Obmann des Veranstaltervereins von Ummi Gummi, Hans Mutschlechner. Und nach sechs langen Tagen ist auch er mit seinem 80-köpfigen Team entsprechend erschöpft: "Von der Qualität waren wir heuer wahnsinnig gut. Aber wir sind mit unseren Leuten teilweise an die Grenzen gestoßen. Da auch sehr viel Arbeit im Hintergrund steckt." Denn immerhin stürmten in der vergangenen Woche laut Veranstalter bis zu 40.000 Besucher aus nah und fern die Lienzer Innenstadt.
Olala, was für ein Theater
Insgesamt 30 Künstlergruppen aus neun Ländern verwandelten für sechs Tage Lienz in eine große Bühne. Strange Fruit aus Australien eröffnete das Festival mit ihrer neuesten Performance "Absolute Pearl". Zum Abschluss wurde Sonntagabend am Lienzer Hauptplatz Hochzeit mit "Theater Tol" aus Belgien gefeiert, bis schließlich eine Engelschar vom Himmel herabtanzte. Schlussendlich blieb es dem Circus Ronaldo vorbehalten, die heurigen Olala-Specials zu bestreiten. Und kaum ist das 18. Internationale Straßentheaterfestival Geschichte, heckt Mutschlechner mit Ummi Gummi schon Pläne für die 19. Auflage von "Olala" aus. "Auch für das nächste Jahr haben wir uns wieder sehr viele schöne Sachen einfallen lassen", sagt Mutschlechner.















