Heimvorteil optimal genützt
Seppi Grosek und Gregor Grutschnig landeten bei den Wasserschi-Staatsmeisterschaften im Trickbewerb einen Doppelsieg.
Den Heimvorteil optimal genutzt haben bei den österreichischen Wasserschi-Staatsmeisterschaften Seppi Grosek (17) und Gregor Grutschnig (20), die sich in dieser Reihenfolge auch die ersten beiden Plätze im Trickbewerb holten. "Das ist die Domäne der beiden, da sind sie eine Klasse über die anderen zu stellen", freute sich auch Lendorf-Obmann Sigi Grutschnig, der auch das Leistungszentrum leitet.
Neben den beiden steht mit Bruce Podesser noch ein weiteres junges Wasserschi-Talent in den Reihen der Oberkärntner. "Der 15-Jährige schlug sich ebenfalls gut. Er steht ja auch im Nachwuchs-Nationalteam", so der Obmann, der auch weiß, warum seine Fahrer gerade im Trick so stark agieren: "Mit dem Argentinier Jose Visconti steht ihnen ein ehemaliger Weltklasseläufer in dieser Disziplin als Trainer zur Seite."
Viel los ist auch sonst im Landesleistungszentrum, das Grutschnig seit 2005 leitet. "Bei uns wird rund um die Uhr trainiert, das Boot ist oft zehn, zwölf Stunden unterwegs", meint er. Die Wasserschiläufer seiner Mannschaft - vier an der Zahl - haben nur einen trainingsfreien Tag pro Woche. "Und trainieren eigentlich bis auf November das ganze Jahr über", so Grutschnig.
Sollten jetzt Jugendliche Lust auf den Sport bekommen haben, es sind noch Plätze im Lendorfer Team frei. Infos: Tel. 0664/231 23 57 oder sigi.grutschnig@hotmail.com















