Milch-Aktion der Jungbauern stößt Naturschutz sauer auf
Außer in Osttirol wurden in keinem Bezirk "Milchpackerln" am Straßenrand beanstandet und entfernt.
Scharfe Kritik am Vorgehen der Naturschutzbehörde in der Bezirkshauptmannschaft Lienz übten Vertreter des Gemeinderates in Tristach. Anlass war die Aufstellung der Jungbauern im Rahmen ihrer tirol- weiten Aktion "Milchpackung" an den Straßenrändern.
Kritik. "In keinem Tiroler Bezirk gab es Anlass zur Beanstandung wegen dieser Aktion, außer in Osttirol", kritisierte Gemeindevorstand Franz Klocker (Dorfliste). Bis Ende August wollen die jungen Bauern auf die Milchpreis-Entwicklung hinweisen und an die Bevölkerung appellieren, heimische Milch zu kaufen.
Abgeblitzt. In Tristach versuchten Jungbauern das Milchpackerl nahe der Lavanter Straße anzubringen und blitzten ab. Gemeinderat Peter Pichlkostner (ÖVP), Mitarbeiter des Baubezirksamtes, wies daraufhin, dass in Debant die große Milchtüte im Auftrag der Behörde entfernt werden musste. "Wir haben einfach die beste Behörde", so Klocker. Übrigens: in Tristach darf das Packerl einstimmig bis Aktionsende bei der "Harpfe" stehen bleiben.














