Heiße Sache "Feueradler"
Umweltabteilung will Klarheit über Antrag für naturschutzrechtliche Be-willigung. Bezirkshauptmannschaft ist aufgefordert den Fall zu prüfen.

Foto © HatzJeden Abend leuchtet der ?Feueradler“ in den Lienzer Dolomiten. Seine Entfernung schwebt im Raum
Exakt in Form eines Adlers ausgelegt sind im Lavanter Steinkar Seile und Lichtkabel. Auf behördlicher Ebene ist die Situation wegen dieses Feueradlers hingegen verworren.
Anzeige.
Die Umweltabteilung im Landhaus hat die Kompetenz in der Angelegenheit. Eine Bewilligung nach dem Luftfahrtgesetz brachte die Causa nach einer Anzeige des Ornithologen Dieter Moritz von Lienz nach Innsbruck. Aus der Umweltabteilung kam am Dienstag eine interessante Information an die Bezirkshauptmannschaft (BH) Lienz: "Ich höre, dass die Initiatoren des Feueradlers den Antrag um eine naturschutzrechtliche Bewilligung zurückgezogen hätten", sagte Bezirkshauptmann Paul Wöll zur Kleinen Zeitung.
Rätsel um Antrag.
Diese ging auf die Suche nach Fakten. "Wir haben geglaubt, dass wir einen Antrag auf die Bewilligung nach dem Naturschutzgesetz haben. Das Papier war aber nicht eindeutig formuliert. Nach Kontakt mit den Initiatoren hieß es von deren Seite, dass ihr Schreiben nicht als Antrag zu verstehen sei", hieß es gestern aus dem Landhaus. Jetzt will man in Innsbruck eine Entscheidung der Proponenten: Wurde ein Antrag gestellt oder nicht? Peter Weingartner von den Initiatoren des Leuchtobjektes ist völlig draus: "Wir haben nie einen Antrag gestellt, sondern angeforderte Stellungnahmen abgegeben. Wir brauchen keinen Antrag stellen, weil der Feueradler aufgrund seiner Konstruktion naturschutzrechtlich nicht bewilligungspflichtig ist".
Umweltabteilung.
Dafür ist die Lage ernst: Die Umweltabteilung hat gestern die Bezirksbehörde aufgefordert, die Sache zu prüfen und wenn notwendig ein Straf- und Beseitigungsverfahren einzuleiten.









