Christian Haager will als aufrechter Tiroler punkten
Haager geht für die FPÖ in die morgige EU-Wahl. Rettung der Einheimischentarife sind ihm ein Anliegen.
Stolz präsentierte Landesobmann Gerald Hauser am Tristacher See jenen Mann, mit dem die Tiroler FPÖ bei der EU-Wahl am Sonntag Stimmen holen will. Christian Haager (63) geht ins Rennen. Er verkörpert Teile jener Parolen, die die FPÖ im Wahlkampf ausgab: "Heimattreue, Tradition als Obmann der Tiroler Kaiserjäger, abendländische Kultur- und Wertegemeinschaft". Hauser bezeichnet Haager als aufrechten Tiroler, der als Stadtbeamter in Innsbruck tiefen Einblick in die Ausländer- und Asylwerberthematik bekommen habe. Haager: "Das war schließlich Auslöser dafür, dass ich 2000 für die FPÖ in die Politik gegangen bin". Unter den Nägeln brennt diesem EU-Kandidaten, dass mit 1. Jänner 2010 die Einheimischentarife, ob in Schwimmbädern oder bei Liften, gekippt werden sollen. Diese Absurdität sei zu bekämpfen. Möglichkeiten sieht er in Ausklammerungen von den Dienstleistungsrichtlinien der EU. Auch Renationalisierung von Förderungen und mehr EU-Geld für Osttirol nannte er als seine Ziele in Brüssel.














