März "versalzte" den Winter
Nächtigungsminus im Vormonat machte tolles Gesamtergebnis zunichte.
Die aktuell vorliegende Nächtigungsstatistik für März ist ein Schlag ins Gesicht der Touristiker. Osttirol fuhr im Vergleich zum März 2008 ein sattes Minus von 21, 6 Prozent ein. Damit ist das tolle, statistische Winterergebnis, das bis Ende Februar für Jubel sorgte, futsch.
Kaum positive Zahlen. Osttirol hat nun ein Saison-Zwischenresultat mit bescheidenen 2,8 Prozent Zuwachs. Im März rasselten die Nächtigungen in den Keller - egal ob in führenden Tourismusgemeinden oder in Schischaukelgemeinden. In der Schischaukelregion konnten nur mehr die unmittelbaren Anlieger Matrei (Plus 3,2 Prozent) und Kals (Plus 22,8 Prozent) punkten. Massiv verloren haben Orte wie Schlaiten (Minus 75,5 Prozent), Hopfgarten, Heinfels (beide Minus 64 Prozent) oder die Golfgemeinde Lavant (Minus 60 Prozent). Nur in fünf von 33 Osttiroler Kommunen weist die März-Bilanz positive Zahlen auf. Retterin der Statistik ist Ainet mit einem Nächtigungszuwachs von 792,2 Prozent! Mit dem schlechten März schnalzen auch die Gesamtnächtigungen der Orte in eine andere Dimension.
Matrei stärkste Gemeinde. Matrei hat in der bisher vorliegenden Winterstatistik St. Jakob als stärkste Tourismusgemeinde überholt. Helmuth Micheler, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Osttirol, nennt als eine Ursache für die Einbrüche den heurigen Oster-Termin im April, der dafür wieder gute Zahlen für das Saisonende bringen werde.















