Geglückter Start für Entwicklung
Hoher Projektdruck, viel Fördergeld: Regionsmanagement zog Bilanz.
Tief in die Fördertöpfe gegriffen wurde 2008 mit Unterstützung des Regionsmanagement Osttirol (RMO). Es war das erste operative Jahr als Leader-Region und es brachte Früchte.
Projektflut. "Nach regelrechter Projektflut, Sondierung und Prüfung wurden 20 Projekte über das Leader-Programm für ländliche Entwicklung eingereicht und daraus 2,9 Millionen Euro an Fördergeld gesichert." Das meldete Montagabend RMO-Obmann Erwin Schiffmann bei der Generalversammlung in Ainet. Dazu kamen für Interreg-Projekte und neun Projekte, die zum Teil ohne Förderung aber mit Begleitung des RMO umgesetzt werden konnten. Geschäftsführerin Helene Brunner wertet als erfreulich, dass sich die Projekte auf fast alle Gemeinden Osttirols erstrecken.
Mobilität bleibt Schwerpunkt. Dass im Bezirk abgeschöpft wurde, bestätigte Franz Rauter, der Leiter der Raumordnungsabteilung: "Für Leader wurden landesweit bis heute ein Viertel der verfügbaren EU-Mittel lukriert. 30 Prozent davon entfallen auf Osttirol". Beispiele für erfolgreich gestartete Projekte sind Mobilität oder Internet für alle, wo Senioren angebotene Kurse regelrecht stürmen. Auch Tourismus, Landwirtschaft oder Gesundheit profitieren von Projekte, denen das RMO ins Leben half. Für 2009 ist die Arbeit klar auf Schiene. Mobilität bleibt ein Schwerpunkt. Energie kommt neu hinzu - mit der Modellregion "Energie Service Osttirol".














