Der Winter setzte den Straßen zu
20 "Katastrophenschäden" sind durch Hangrutschungen in Osttirol zu verzeichnen. Starker Regen im Frühling könnte Situation verschärfen.

Foto © Pranter-KreutzerDas Sorgenkind, die Pustertaler Höhenstraße, muss zwischen Schrottendorf und Bannberg gesichert werden
Die kalten Temperaturen und der niederschlagsintensive Winter haben auf Osttirols Straßen deutliche Spuren hinterlassen. Die Schäden ziehen sich quer durch den Bezirk. Auf der Pustertaler Höhenstraße mussten Fahrbahnen teils gesperrt werden. Starke Regenfälle im Frühjahr könnten die Situation zusätzlich verschärfen.
Sicherungsmaßnahmen. "Derzeit sind bei uns 20 kleinere ,Katastrophenschäden' gemeldet. Dabei handelt es sich um Hangrutschungen, welche die Straßen aufgerissen haben", erklärt Harald Haider, Leiter des Baubezirksamtes. Betroffen davon ist der gesamte Bezirk Lienz vom Defereggen-, Virgen- und Kalsertal bis zum Gail- und Pustertal. Besonders stark in Mitleidenschaft gezogen wurde wieder einmal mehr das "Sorgenkind", die Pustertaler Höhenstraße, die bereits nach den Unwettern im Sommer 2008 stark beschädigt wurde. "Dort erstrecken sich die Schäden fast über den gesamten Verlauf. Probleme gibt es vor allem im Bereich Vergein, Schrottendorf, aber auch in Oberthal", berichtet Haider. Die beliebte Bergstraße ist teils nur einspurig befahrbar. "Eine Totalsperre gibt es derzeit aber nicht", so der Leiter des Baubezirksamtes, der, bei Gefahr in Verzug, umgehende Sicherungsmaßnahmen ankündigt.
Probleme im Frühjahr. Die genaue Schadenssumme kann Haider zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffern: "Ein wirkliches Problem bekommen wir dann, wenn im Frühjahr intensive Regenfälle niedergehen, da die Durchfeuchtung der Hänge wegen des starken Schneefalls sehr hoch ist."
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INVESTITION IN STRASSEN
2009. Geplante Katastrophenschadens-














