Kein Spielraum
Der Hilferuf der Bürgermeister war nicht zu überhören. So holte Karl Poppeller vom April 2008 eine Ein- und Ausgabeliste heraus, die sich gewaschen hat. So verzeichnete Ainet 68.250 Euro an Einnahmen aus den Ertragsanteilen. 52 Prozent davon bekam die Kommune nie zu Gesicht, diese wurden vom Land für diverse Aufwändungen (Spital, Grundsicherung, Rettung, usw.) schon einbehalten. So blieben für die Gemeindekasse 14.708 Euro übrig. Damit - und den Steuern der Bürger - musste gewirtschaftet werden. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.
Fazit: Den Kommunen geht schön langsam die Luft aus und die Bürgermeister bleiben ohne Spielraum.
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