Schultz drehte Bahn ab
Prüfung soll klären, ob in Matrei Einsparung oder Defekt der Grund war.

Foto © KK/PrivatDie Happeck-Sesselbahn war außer Betrieb, vor dem Einstieg in den Lift kam es zum Schifahrer-Stau
Empörung in Matrei: Bei tollen Pistenverhältnissen und großem Gästeandrang stand am Wochenende - Samstag und Sonntag - mitten im Matreier Schischaukelgebiet die Vierersesselbahn Happeck still. Massive Gästebeschwerden bei den Vermietern folgten. Diese legten Protest bei Gemeinde, Tourismusverband und Liftbetreiber Heinz Schultz ein.
Technische Gebrechen. Schultz führte technische Gebrechen als Ursache für die Abschaltung an. Entsprechende Mails dazu liegen der Kleinen Zeitung vor. Einsparungsmaßnahmen bis Saisonende: Dieser Grund für die Abschaltung verbreitete sich in Matrei wie ein Lauffeuer. Bürgermeister Andreas Köll hält sich bedeckt: "Ich habe mir den Zustand im Schigebiet angeschaut und den Beschwerdeführern Gespräche mit Schulz zugesagt."
Fall soll überprüft werden. Tourismusverband und Gemeinde wandten sich schriftlich an den Liftbetreiber, der behördlich, wie auch privatrechtlich Betriebspflicht für alle Anlagen hat. Gegenüber der Kleinen Zeitung bekräftigt Schultz das technische Gebrechen. "Es gab ein Problem bei der Steuerung, die Happeckbahn ist ja auch nicht mehr der neueste Lift." Montag in der Früh sei das erforderliche Ersatzteil gekommen und der Lift nach der Reparatur wieder eingeschaltet worden. Auf die Frage, weshalb Einsparungsgründe die Runde machen, meint der Liftbetreiber: "Die Leute reden halt viel."
Weiterleitung. Camilla Köll, Obfrau des Tourismus-Regionsausschusses, bestätigt zweierlei unterschiedliche Begründungen und lässt die Causa nicht so stehen: "Ich leite den Vorfall zur Überprüfung an die Seilbahnbehörde weiter."














