Großes Rüsten für 2010
Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen sind am 14. März 2010 zu schlagen. Sicher heiß umkämpft: Lienz, St. Jakob, St. Veit, Kals und Heinfels.

Foto © HatzIn Kärnten wurden die Politiker schon auf den Prüfstand gestellt, für die Osttiroler schlägt 2010 die Stunde
Die Osttiroler ÖVP stellt in 28 von 33 Gemeinden den Bürgermeister. In Untertilliach, Oberlienz, Virgen und Nußdorf-Debant regieren mit Robert Mössler, Martin Huber, Dietmar Ruggenthaler und Andreas Pfurner unabhängige Bürgermeister, in Leisach Dietmar Zant von der SPÖ. Wobei das Werben um das unabhängige Quartett von Bezirksparteiobmann Andreas Köll (ÖVP) schon begonnen hat.
Bessere Zusammenarbeit. "Drei Gemeindechefs haben mich bei der Landtagswahl schon unterstützt", so Köll. Damit meint er Ruggenthaler, Mössler und Pfurner. Der Letztgenannte ist der Begehrteste. Köll: "Ich gehe davon aus, dass es die Bürgerliste Nußdorf-Debant-Gewinnt mit Pfurner an der Spitze weiterhin geben wird." Köll wünscht sich keine Verschmelzung mit der ÖVP, sondern eine bessere Zusammenarbeit.
FPÖ-Hochburgen. Als heiß umkämpfte Kommunen bezeichnet der ÖVP-Chef neben der Bezirksstadt die Deferegger Gemeinden St. Jakob und St. Veit. Dort hat die FPÖ mit "Zugpferd" Gerald Hauser bei den vergangenen Urnengängen ordentlich abgesahnt. Davon will Hauser auch am 14. März 2010 in seiner Heimatgemeinde St. Jakob profitieren und zum dritten Anlauf nach 1998 und 2004, wo er nur jeweils hauchdünn gegen Hubert Jesacher (ÖVP) scheitertete, ansetzen. Hauser: "Ich trete aber nur an, wenn ich auch die Persönlichkeiten auf meiner Liste habe, um Bürgermeister zu werden."
Noch keine Details. Die SPÖ will sich auf ihre Hochburgen Lienz, Dölsach, Debant und Leisach konzentrieren. Parteiobmann Ernst Vergeiner: "Es ist allerhöchste Zeit." Bei den Grünen dürfte es in Lienz nach dem M99-Desaster zum Generalumbau kommen. Details wollte Regionalsprecher Sepp Brugger (noch) nicht verraten. Zu den großen Unbekannten zählen das BZÖ und die Bürgerliste "Fritz".














