Micheler: "Halbwahrheiten werden nach außen getragen"
Geschäftsführer ist über die nicht vollständige Freiga-be der Werbemittel für die Osttirol Werbung empört.
439.000 Euro von 939.000 Euro stehen der Osttirol-Werbung derzeit für Werbung zur Verfügung. Das ist Faktum. Warum mehr als 50 Prozent der Werbemittel in einer turbulenten Sitzung in dieser Woche vom Aufsichtsrat des Tourismusverbandes Osttirol (TVBO) eingefroren wurden, darüber scheiden sich die Geister. Einzelne Aufsichtsratmitglieder des TVBO sprechen von Ungereimtheiten und Missständen in Osttirol-Werbung und Budgetplanung (wir berichteten).
Halbwahrheiten. Helmuth Micheler, Geschäftsführer der Werbe-Institution, fühlt sich nun bei Aufklärungsversuchen übergangen. Als handelsrechtlich Verantwortlicher für die Osttirol-Werbung bin ich zuständig, sagt er und spricht weiter von transportierten Halbwahrheiten und dem Eindruck, dass unprofessionell gearbeitet werde. Michelers Version zu den gekürzten Werbemitteln: "Die Hälfte wurde deshalb beschlossen, weil der Überprüfungsausschuss des TVBO noch die Jahresbilanz 2008 prüfen will und dann Anfang März die restlichen Gelder freigibt." Unterdessen kann sich Franz Theurl, Obmann des TVBO, an keine turbulente Aufsichtsratsitzung mehr erinnern.















