Verzicht auf Steg deutet Blanik als "späte Einsicht"
Lienzer SPÖ fühlt sich in ihrer Haltung bestärkt.
Respekt vor privatem Grundbesitz und eine unbezahlbare Alternativvariante sind Hauptgründe dafür, dass es zwischen Grandhotel und Stadt keine Stegverbindung über die Isel geben wird (wir berichteten). Bürgermeister Johannes Hibler distanziert sich vom Bau einer teueren "Ausweichroute".
"Späte Einsicht." Für Vizebürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) ist das "späte Einsicht" von Hibler. Die SPÖ Lienz habe bereits im Gemeinderat den Plan für den Bau eines eigenen Steges zum Grandhotel abgelehnt. Die Baukosten, ursprünglich 695.000 Euro, mittlerweile 850.000 Euro, sind für Blanik "Summen, die angesichts des fehlenden Gemeinnutzes eine Verschwendung ohnegleichen bedeuten". Schließlich gebe es einige Meter weiter eine normale Brücke über die Isel und der Steg hätte keinerlei zusätzlichen Nutzen für die Bevölkerung von Lienz.














