Eine Million für Schneeräumung
Bürgermeister Hibler beantragt für Gemeinden im Talboden Landesmittel.
Der "Schnee von vorgestern" reißt tiefe Löcher in die Kassen der Gemeinden.
Intensive Niederschläge. Die Kommunen im Lienzer Talboden erfassen derzeit den finanziellen Aufwand, der durch das Beseitigen der Schneemassen, die sich Ende November, sowie zwischen 11. und 13. Dezember nach intensiven Niederschlägen im Lienzer Talboden, angehäuft hatten, entstanden ist. Fest steht jetzt schon: Die Schneeräumaktionen kosten die Talboden-Gemeinden ein Vermögen.
Fünfmal so viel wie gewöhnlich.
Nach einer ersten Grobschätzung durch Bürgermeister Johannes Hibler, der auch Obmann des Planungsverbandes Lienzer Talboden ist, müssen die 15 Gemeinden für Fremdleistungen und andere Ausgaben rund eine Million Euro berappen. "330.000 Euro kosten die Fremdleistungen allein für die Stadt. Dazu kommen eigene Ausgaben von 200.000 Euro. Im Verhältnis zu den vergangenen Wintern sind das fünf- bis sechsfache Kosten", sagt der Lienzer Bürgermeister. In der Summe nicht enthalten sind Überstunden der Gemeindearbeiter und Schäden, die durch die Schneeräumung entstand sind.
Unterstützung vom Land. Die Beträge aller Talboden-Gemeinden werden von Hibler in den nächsten Tagen dem Land mit der Bitte um Unterstützung übermittelt. "Der hohe finanzielle Aufwand war notwendig, um eine mögliche Katastrophe abzuwehren", lautet eine der Begründungen Hiblers, die Landesmittel rechtfertige.













