Jugendgesundheit

Sport, Ernährung und Miteinander

In Hitzendorf wurden 32 Ideen zum Projekt "Xund und Du" aus dem steirischen Zentralraum präsentiert.

Bewegung stand bei der Veranstaltung im Mittelpunkt © Heike Krusch
 

Yannik, Felix und Mevludin beißen genüsslich in ihre Äpfel. Nichts Besonderes? Doch. Für die drei jungen Männer schon. „Eigentlich ess ich ja eher Chips“, schmunzelt Yannik. Und Felix erklärt: „Zu Hause gibt es fast immer nur Gesundes. Da bin ich froh, wenn ich auswärts etwas Ungesundes essen kann.“ Die Äpfel – müssen die drei zugeben – schmecken aber eigentlich gar nicht so schlecht.

Und das Obst ist erst der Anfang von vielen gesunden Lebensmitteln, die die beiden an diesem Tag konsumieren. Die Schüler der Fachschule Grabenstraße sind drei von insgesamt 1000 Besuchern aus zehn Schulen im steirischen Zentralraum, die zur Jugendgesundheitskonferenz nach Hitzendorf gekommen sind. Es ist die Abschlussveranstaltung des Projekts „Xund und Du“, welches im Auftrag des Gesundheitsfonds von den Organisationen „beteiligung.st“ und „Logo Jugendmanagement“ in den vergangenen beiden Jahren umgesetzt worden ist. Ziel des Projekts war es, die Gesundheitskompetenz von steirischen Jugendlichen zu fördern.

 

Projekte aus dem Bezirk Voitsberg

Caritas Wohnen Voitsberg.
Jugendliche kochten nach dem Vorbild „Das perfekte Dinner“ mehrgängige Menüs.
Streetwork Voitsberg. Regel-
mäßiges Zubereiten von regionalen und gesunden Speisen.
Pastora. Minderjährige Asyl-
werber lernen gesunde und
regionale Lebensmittel kennen.
Grenzenlos kreativ. Asylwerber entdecken beim Wandern die weststeirische Umgebung.
Zukunft (er)leben. Bau eines
Bienenhotels und Pflanzen von Obstbäumen beziehungsweise Sträuchern.
Jugend am Werk Voitsberg. Viermonatiges Kochtraining – von der Auswahl der Menüs über den Einkauf bis zur Zubereitung.

150 Ideen wurden steiermarkweit umgesetzt, 32 waren es im steirischen Zentralraum.
„Wir haben uns in der Wohngemeinschaft die Fernsehsendung ,Das perfekte Dinner‘ zum Vorbild genommen“, erzählt beispielsweise Elisa aus der Caritas WG in Voitsberg. Sie selbst habe am „Black and White“ Dinner mitgearbeitet. „Es gab schwarze Erdäpfelsuppe, schwarze Pasta Carbonara und einen Orio-Eis-Shake“, erzählt sie, dass sie sich vor dem Projekt nicht besonders fürs Kochen interessiert hatte. Das hat sich geändert. „Ich helfe jetzt öfter mit und wir überlegen auch oft gemeinsam, was auf den Tisch kommt.“

Mit fremden Augen sehen

Ein paar Stände weiter präsentiert der Verein „Grenzenlos kreativ“ sein Projekt. Gemeinsam mit Asylwerbern gab es eine Wanderung durch den weststeirischen Wald – samt anschließendem Basteln und Fotodokumentation. Die Besucher sind beeindruckt: „Es ist spannend, wie ungewöhnlich für die Jugendlichen aus anderen Ländern unser Wald ist“, meint ein Schüler. „Wenn man bekannte Sachen mit anderen Augen sieht, bemerkt man erst, wie schön es eigentlich ist.“

 

Steirischer Zentralraum: Jugendgesundheit

Jugendgesundheitskonferenz

Im Auftrag des Gesundheitsfonds Steiermark organisierten die Organisationen "beteiligung.st" und "Logo Jugendmanagement" das Projekt "Xund und Du."

Heike Krusch

Jugendgesundheitskonferenz

Im Rahmen des Projekts konnten Ideen rund ums Thema Gesundheitsförderung umgesetzt werden.

Heike Krusch

Jugendgesundheitskonferenz

Das reichte vom Errichten eines Hochbeetes bis hin zum gemeinsamen Kochen oder einem gemeinsamen Sportnachmittag.

Heike Krusch

Jugendgesundheitskonferenz

Am Freitag wurden die 32 Projekte aus dem steirischen Zentralraum in der Kirschenhalle in Hitzendorf präsentiert.

Heike Krusch

Jugendgesundheitskonferenz

Rund 1000 Schüler aus zehn Schulen konnten mit allen Sinnen spüren, was Gesundheitsförderung bedeutet.

Heike Krusch

Jugendgesundheitskonferenz

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Heike Krusch

Jugendgesundheitskonferenz

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Heike Krusch
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Plötzlich versteht man in der Kirschenhalle sein eigenes Wort nicht mehr. Ein Bewegungstrainer ist angetreten, um die Jugendlichen zum Tanzen zu motivieren – und viele, die vorher noch Badminton-Schläger in der Hand oder Hula-Hoop Reifen um die Hüfte hatten, machen mit. Auch im Freibereich geht es sportlich zu. Ausprobiert werden können Bogenschießen, Klettern, Slacklinen oder Mikro-Fußball. Und egal, wohin man schaut, man sieht überall lachende Gesichter.

Spaß am Lernen

Birgit Grunder, Lehrerin an der Fachschule Grabenstraße, ist von der Veranstaltung begeistert. „Unsere Schüler sind sofort zu den Stationen gestürmt und wollten mitmachen“, erzählt sie. „Sie haben so viel Spaß, dass sie gar nicht merken, wie viel sie dabei eigentlich lernen.“ Und Simone Schmiedtbauer, Bürgermeisterin von Hitzendorf, fasst den Erfolg der Jugendgesundheitskonferenz zusammen: „Zu einem gesunden Leben gehört neben Sport und Gesundheit eben auch das Miteinander.“

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