Voitsberg

27 Asylwerber ließen sich taufen

27 Personen, die gleichzeitig getauft werden. Das ist ungewöhnlich. Wenn es sich bei den Täuflingen auch noch um Asylwerber aus dem Iran und Afghanistan handelt, wird man erst recht hellhörig.

© Robert Breitler
 

In der evangelischen Kirche im weststeirischen Voitsberg fand gestern Vormittag diese ungewöhnliche Tauffeier statt, die eine längere Vorgeschichte hat.

„Schon zu Beginn des Jahres begrüßten wir Asylwerber bei unseren Gottesdiensten“, erzählt Kurator Dietmar Böhmer, der sich im Bezirk mit dem Verein „MenschenRechteReligion“ auch für die Betreuung von Asylwerbern engagiert. Viele von ihnen hätten den christlichen Glauben aus Angst in ihrer Heimat nur im Untergrund leben können. In Österreich fühlten sie sich jedoch frei, sich intensiver mit dem Christentum zu beschäftigen.

Eine Sonntagsschule wurde installiert, in der Fragen des Glaubens debattiert wurden. Nach intensiver Vorbereitung hätten sich die 24 Erwachsenen und drei Kinder nun zur Taufe entschlossen. „Bei ihnen merkt man ehrliche Freude am und über das Evangelium, wie man es heute nur noch selten sieht“, betont Pfarrer Robert Eberhardt, der die Feier zelebrierte. Die Sonntagsschule findet übrigens nach wie vor statt. Denn es gibt weitere Interessenten, die derzeit noch nicht für die Taufe zugelassen wurden.

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