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Nach Sturm "Paula" Maßnahmen wegen Käfer

Zwei positive Meldungen: Borkenkäfer fressen sich nicht durch die Wälder sowie weniger Unfälle in der Land- und Forstwirtschaft.

 

Zwei erfreuliche Nachrichten aus dem Bereich der Land- und Forstwirtschaft im Bezirk Voitsberg: Die erste betrifft den Borkenkäfer. In Teilen der Steiermark hat sich der schädliche Käfer, vor allem durch die Sturmkatastrophe Paula bedingt, außergewöhnlich stark verbreitet (wir berichteten). In einigen Gebieten muss man von einer Käferinvasion sprechen. Wesentlich positiver ist die Situation im Bezirk Voitsberg, wie von der Bezirkskammer für Land- und Forstwirtschaft mitgeteilt wird. Man hat die Käfergefahr nämlich unmittelbar nach "Paula" schon sehr ernst genommen und durch entsprechende Maßnahmen Schäden abgewehrt.

Die zweite positive Nachricht: Die Unfälle in der Land- und Forstwirtschaft waren auch im Vorjahr rückläufig. In der Steiermark verunglückten 2010 zwar noch immer 100 Personen, das entspricht einer Unfallrate von 22 Personen auf 1000 Versicherte bei der Sozialversicherung der Bauern. "Vor allem die Unfälle mit Motorsägen bei Arbeiten im Wald sind zurückgegangen", so Bernadette Müller vom Unfallverhütungsdienst der bäuerlichen Versicherung. Sie führt dies unter anderem auch auf die in den vergangenen Jahren wesentlich verbesserte Schutzausrüstung zurück.

Vor allem 2008 habe man mit Förderaktionen viele Landwirte zum Ankauf von Schnittschutzkleidung, auch für Familienangehörige, bewegen können. "Über die Absolventen der landwirtschaftlichen Fachschulen wird der Sicherheitsgedanke ebenfalls in die bäuerlichen Betriebe getragen." Leider komme es noch immer zu vielen Unfällen durch Motorsägen im Hofbereich. Müller: "Dort, wo man die Säge oft nur für einige Schnitte startet, wird keine Schutzausrüstung angelegt. Man arbeitet nicht so konzentriert und schon ist ein Unfall passiert." Was vielleicht nicht so bekannt ist: Der Betriebsführer, also der Landwirt, ist verpflichtet, Schutzvorkehrungen zu treffen. "Sicherheitsexperten kommen gern auf die Höfe, um die Landwirte in Bezug auf Arbeitsschutz zu beraten", bietet Müller an.

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