Angeblich wollte er nur Geld schenken
Ein Geldgeschenk zu Ostern wurde einer betagten Weizerin von einem Anrufer in Aussicht gestellt. Der Mann wollte ihr damit die Kontonummer entlocken.
Ein zunächst verlockendes Angebot machte dieser Tage ein unbekannter Anrufer einer betagten Weizerin. Er sagte, er wolle ihr und ihrem Gatten ein Ostergeschenk in Form einer Geldüberweisung machen. Stutzig machte die 80-Jährige zunächst nur, dass ihr Gatte schon längst verstorben war.
Kontonummer.
Richtig aufmerksam wurde die Frau, als der Anrufer ihre Kontonummer verlangte. Diese wollte sie lieber nicht weitergeben und bat den Herrn, er möge doch das Geldgeschenk vorbei bringen. Darauf wollte sich der Anrufer leider nicht einlassen. So wurde das Gespräch letztlich beendet.
Betrugsopfer.
Zum Glück, sagt Josef Fasching, Kriminalreferent der Bezirkspolizei Weiz. Immer wieder seien ältere Personen - vorwiegend Frauen - Opfer von Betrugsdelikten. "Oft wird ihnen gesagt, sie bekämen eine Pensionsnachzahlung. So wird ihnen die Kontonummer entlockt." Fasching erinnert sich auch an den Fall einer Frau, die sich zu einer Überweisung auf ein ausländisches Konto überreden ließ. "Die Frau hatte fünf Jahre davor ein Schmuckstück in dem Land anfertigen lassen. Der Anrufer sagte, das Geld sei fürs Finanzamt und werde auch gleich rücküberwiesen", erzählt Fasching. Die Frau überwies, das Geld kam nie zurück.
Gültigkeit.
Bei der Volksbank Gleisdorf erzählt man von telefonischen Vertragsabschlüssen, mit denen der Kunde dann doch nicht zufrieden ist. Gehäuft hätten sich Fälle mit Lotterieunternehmen. Ob solche mündlichen Verträge gültig sind, hängt vom jeweiligen Fall ab.









