Umbauten im Volkshaus Weiz
Umbauten im Volkshaus Weiz sollen noch im Frühjahr 2008 beginnen.

Foto © Herwig Heran
Eine wechselvolle Geschichte hat das Volkshaus seit seinem Bau Anfang der 1960er-Jahre schon hinter sich. Gab es schon im Vorfeld des Baues Kritik um die Investitionen durch die Stadt, erwies sich in den Jahren nach der Eröffnung, dass das Volkshaus bald zum Zentrum der Kultur in der Weizer Hauptstadt werden sollte. Die Einkaufsstadt hielt im Volkshaus Messen ab und sogar die Post war 1976 behelfsweise in den Räumlichkeiten untergebracht.
Neu-Gestaltung.
1982 wurde der Große Saal neu gestaltet. 20 Jahre später waren diese Investitionen veraltet - die Diskussionen um eine Umgestaltung begannen.
Veranstaltungen.
Nach der Fertigstellung des Kunsthauses Weiz ebbten die Diskussionen ab. Nun wurden vorwiegend Veranstaltungen für die Jugend und Senioren abgehalten. Dennoch tauchte immer wieder die Frage auf: Was passiert mit dem Volkshaus?
Erneuerung.
Nun sind offenbar die Weichen für eine Erneuerung gestellt. Das Foyer wird geteilt, ein Seminarraum entsteht, den man aber zum verkleinerten Foyer öffnen kann. Der Saal bleibt wie er ist und soll weiter für Jugend- und Seniorenveranstaltungen, aber auch für Kinovorführungen genutzt werdenn. An der Nordseite zur Birkfelder Straße hin soll ein Café einziehen sowie eine Filiale der Bank für Kärnten und Steiermark (BKS).
Die Umbauarbeiten werden demnächst beginnen, bis Herbst 2008 will man damit fertig sein.
Features
Volkshaus Weiz
1961: Eröffnung des Volkshauses.
Ab 1962 blüht das Kulturleben in der Stadt. Der "Verein Volkshaus" wird von ÖGB, Arbeiterkammer (AK), Stadt und Belegschaftsvertretung der Elin gegründet.
2008: Die Stadt hält 80 Prozent, ÖGB und AK 10 Prozent an einer neuen Besitzergemeinschaft.









