Warten auf Steuerbonus
Rückzahlungen vom Finanzamt kommen meist erst ab März. Wer seine Daten online übermittelt, hat dabei oft einen kleinen zeitlichen Vorteil.

Foto © KKEs kann dauern, bis das Geld rollt
Warum", fragt sich ein verwunderter Leser, "warum dauert es so lange, bis man nach der Arbeitnehmerveranlagung vom Finanzamt einen Bescheid bekommt?" Er mache jedes Jahr in den ersten Jännertagen den Jahresausgleich, der Bescheid komme aber erst im März oder April.
Frist. Das Finanzamt Oststeiermark erklärt dies damit, dass Firmen, Krankenkassen und Arbeitsmarktservice bis Ende Februar Zeit hätten, Lohnzettel, Krankenstände oder andere Zuweisungen ans Finanzamt zu übermitteln. "Manche Firmen legen die Lohnzettel sogar erst im März vor", sagt Hermann Bratl vom Finanzamt Oststeiermark.
Zigtausende. Dieses betreut die Bezirke Weiz, Hartberg, Feldbach, Fürstenfeld und Bad Radkersburg und hat bis auf Fürstenfeld in jeder Stadt einen Standort. Mehr als 80.000 Veranlagungen von Unselbstständigen werden dort jährlich behandelt. Dazu kommen 20.000 Akten von Selbstständigen. Rund 25 Prozent der Daten kommen online ins Haus. "Das kann deshalb schneller gehen, weil die Daten nicht mehr in den Computer eingegeben werden müssen", sagt Bratl.
Stichproben. Die Daten von rund 20 Prozent der Unselbstständigen werden jährlich kontrolliert. "Entweder, weil die Angaben, die gemacht werden, auffällig sind, oder weil sie in der Stichprobe, die der Computer bestimmt, ausgewählt wurden", sagt Bratl. In so einem Fall seien die angegebenen Daten auch vom Arbeitnehmer nachzuweisen.









