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    Zuletzt aktualisiert: 04.01.2008 um 06:39 Uhr

    Ein Begräbnis für den Strom aus der Sonne

    Entwurf für Novelle des Ökostromgesetzes treibt oststeirisches Photovoltaik-Netzwerk auf die Barrikaden. Petition fordert deutlich bessere Rahmenbedingungen.

    Ein Rückschlag für die Photovoltaik

    Foto © APAEin Rückschlag für die Photovoltaik

    "Die neue Verordnung zum Ökostromgesetz ist eigentlich ein Verbundförderungsgesetz und das offizielle Staatsbegräbnis für die Photovoltaik. Wir hätten gerade in der Oststeiermark die besten Bedingungen für eine Einspeisung, scheitern aber an den Rahmenbedingungen", übt Gerhard Korpitsch, mit der Firma KW-Solartechnik Graz seit 14 Jahren in der Photovoltaikbranche tätig, heftige Kritik an der Ökostromverordnung 2008, in der die Tarife bis zum Jahr 2010 geregelt werden.

    Kurzer Förderzeitraum. Koordiniert vom Regionalmanagement Ost-steiermark (RMO), haben Korpitsch und acht weitere Unternehmen im Juni 2007 ein Netzwerk gegründet, um Photovoltaik - Stromerzeugung aus der Sonne - besser zu vermarkten. "Damals haben wir noch gehofft, dass die Novelle Rahmenbedingungen schaffen wird, die für uns akzeptabel sind. Der vorliegende Begutachtungsentwurf zeigt aber, dass dies nicht der Fall ist", führt Korpitsch als besonderen Knackpunkt die Kofinanzierung durch die Länder von 50 Prozent des vom Bund frei gegebenen Kontingents an, die nicht erfolge. Außerdem reichten die im Entwurf vorgeschlagenen Einspeistarife wegen des zu kurzen Förderzeitraumes nicht aus, um Photovoltaikanlagen wirtschaftlich betreiben zu können.

    Hürden. "Es ist unverständlich, dass eine Technik wie die Photovoltaik, die ohne Emissionen Strom produziert, in Zeiten des Klimawandels nicht besser gefördert wird", meint auch Günter Grassmugg, der in Weiz eine Photovoltaik-Firma betreibt. Immer wieder neue Hürden für die Photovoltaik, die es Einzelpersonen ermöglicht, ihr eigenes kleines Kraftwerk zu betreiben, orten Robert Kohl von den Feistritzwerken und Helmut Ritter, Stadtwerke Hartberg.

    Markt im Ausland. Dazu komme, so Ritter, dass diese Technik bei besseren Rahmenbedingungen einen riesigen Markt mit entsprechend vielen Arbeitsplätzen eröffnen würde. Derzeit müssten steirische Hersteller von Photovoltaik-Anlagen verstärkt den Markt im Ausland suchen. Korpitsch: "Wir machen derzeit weniger als ein Prozent unseres Umsatzes in Österreich."

    Wachstum in Deutschland. Über die Grenzen der Republik schweifen die Blicke auch in Sachen Ökostromgesetz. In Deutschland seien die Bedingungen weitaus besser, weshalb die Photovoltaik-Branche dort mit 150.000 Arbeitsplätzen und einem Umsatzplus von 30 Prozent das stärkste Wachstum verzeichne. Führend sei Deutschland auch bei den Solarstrom-Neuinstallationen.

    Aufrütteln. Bereits im Oktober 2007 wurde von der Energieregion Oststeiermark eine Petition verfasst, mit der man die Politik noch vor Ablauf der Begutachtungsfrist für die Ökostromgesetz-Novelle am 7. Jänner aufrütteln will. Zu den wichtigsten Anregungen zählen die vereinfachte, unbürokratische Abwicklung von Förderanträgen, die Ausdehnung des Förderzeitraumes für Photovoltaikanlagen von 13 auf 20 Jahre, die Erhöhung der Fördermittel, Aufhebung der Kofinanzierungspflicht für die Länder und der Deckelung der Photovoltaik-Förderung sowie höhere Tarife für die Einspeisung von Solar-Strom in das Netz.

    Verdoppelung in der Oststeiermark. Sollte man damit Erfolg haben, werde, wie Christian Luttenberger (RMO) ankündigt, in der Oststeiermark die geplante Informationskampagne zum Thema Photovoltaik gestartet: "Dass eine derartige Kampagne auf fruchtbaren Boden fällt, zeigt eine Studie des Landes Steiermark, nach der 72 Prozent der zwischen 2001 und 2006 geförderten steirischen Photovoltaik-Anlagen in der Oststeiermark zu finden sind." Für die nächsten vier Jahre sei in dieser Region bei günstigen Rahmenbedingungen eine Verdoppelung der Neuinstallationen zu erwarten. Das Potenzial der Solarthermie am Wärmebedarf im Jahr 2020 betrage sogar stolze 13 Prozent

    REGINA TRUMMER

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