15 Minuten brachten Chaos
Montagabend wurden Häuser abgedeckt, Kürbis und Mais zerstört.
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Eine Viertelstunde, die die Welt um sie veränderte, erlebten Montagabend die Menschen im Süden des Bezirkes: Felder wurden zerstört, Bäume entwurzelt und krachten auf Autos und Hausdächer, Dachziegel wirbelten durch die Luft.
Besonders betroffen war der Raum Hofstätten. Ein Autofahrer, der Schutz in einem Wald gesucht hatte, hatte wohl einen Schutzengel: Knapp vor der Motorhaube seines Autos krachte ein großer Baum zu Boden. "Sogar genagelte Schindeln hat der Sturm heruntergerissen", sagt Bürgermeister Werner Höfler, der sich noch am Abend ein Bild der Schäden machte. "Die Leute sind verzweifelt, sie fragen: ,Wer zahlt das, wer hilft uns?'", sagt Höfler.
Die Feuerwehr half. 100 Feuerwehrleute des Abschnitts St. Margarethen/Raab, die Wehren Hofstätten, Goggitsch, St. Margarethen, Sulz und Takern II waren mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.
Johann Rath, Bezirkssekretär der Land- und Forstwirtschaftskammer in Weiz, hat das Unwetter selbst miterlebt: "Ich war im Auto und habe neben einer Hecke Schutz vor dem Hagel gesucht. Es war gewaltig laut, man ist so ohnmächtig, fast wie traumatisiert", sagt Rath.
Er schätzt, dass die Kürbisernte für etliche Bauern heuer komplett ausfallen wird. "Die Früchte sind zwar da, aber wenn es warm wird, fangen sie zu faulen an." Auch Mais, vor allem Saatmais, sei stark betroffen. Rath geht davon aus, dass rund 400 Bauern Schäden zu beklagen haben. Stark betroffen seien neben Hofstätten auch Sinabelkirchen, Nitscha, Markt Hartmannsdorf, Albersdorf, Ludersdorf-Wilfersdorf und Gleisdorf.










