Unser Mann beim FC Bayern
Kevin Friesenbichler will bei der Nachwuchssportlerwahl glänzen - so wie er es im Trikot des FC Bayern München tut.
FUSSBALL. Es verwundert nicht, dass man als Sohn eines Profifußballers mit vier Jahren zum Fußballspielen anfängt - so wie bei Kevin, Sohn von Bruno Friesenbichler. Aber nicht immer bringt der Nachwuchs das nötige Talent und/oder die nötige Begeisterung mit.
Bei Kevin Friesenbichler ("Fußball ist mein Leben") ist das anders. Über Weiz, Austria und Admira führte der Weg des Krottendorfers im Sommer 2010 zur Topadresse FC Bayern München. "Das ist zweifellos der größte Erfolg in meiner Karriere. Jetzt will ich meinen Weg hier machen", sagt der 17-Jährige.
Und der Oststeirer ist in dieser Saison mit seinen acht Toren in zwölf Spielen auf einem sehr guten Weg - trotz seiner Anfälligkeit für Verletzungen. Aktuell fällt er nämlich aufgrund einer Schulterverletzung aus. "Schade, dass es genau jetzt passiert ist. Ich bin super in Form, stehe mit den A-Junioren vor dem Titelgewinn und habe zuletzt auch einige Male mit der Kampfmannschaft bei Jupp Heynckes trainiert", erzählt der U19-Teamspieler, der diese Woche belohnt wurde - mit einem nagelneuen Dienstwagen. "In zwei Wochen bin ich wieder zurück. Dann greife ich voll an."
Interessant, dass der Mittelstürmer im Nachwuchs anders eingesetzt wurde. "Beim Schülerligasieg mit der Sporthauptschule Weiz habe ich in der Abwehr gespielt, im Verein auf allen Positionen außer Tormann. Erst seit dem Wechsel zur Austria bin ich als Stürmer angekommen", sagt Friesenbichler, dessen Vertrag bis 2013 läuft. "Ganz klar, ich will mich hier durchsetzen." MICHAEL LORBER
Features
Steirischer Fußball
News, Live-Ticker & mehr auf








