1,7 Millionen für die Region
Energieregion Weiz-Gleisdorf erhält 1,7 Millionen Förderung für Projekte.

Foto © Ulla PatzHelmut Kienreich, Bürgermeister von Weiz, Iris Absenger-Helmli, Geschäftsführerin der Energieregon Weiz-Gleisdorf, Christoph Stark, Bürgermeister von Gleisdorf
Iris Absenger-Helmli, Geschäftsführerin der Energieregion Weiz-Gleisdorf, strahlt: "1,7 Millionen Förderungen für die Region - das ist eine echte Chance." 18 Städte hatten Projekte beim Klima- und Energiefonds eingereicht, die besten erhalten nun Mittel aus dem Fonds. Die Energieregion war neben Hartberg und Graz der einzige steirische Sieger beim "Smart City-Call", der Städte zu "Smart Cities" - intelligenten, zukunftsorientierten Städten - machen will.
Unter der Leitung der Energie Steiermark und gemeinsam mit Partnern will man die "Energie-Vision für die Region bis 2050" sichtbar machen. Erstens sollen "Visionsmonitore" angebracht werden, die etwa zeigen, wie viel Energie verbraucht wird und wie viel davon erneuerbar ist. Zweitens will man auch für Private sichtbar machen, wie viel Energie sie verbrauchen. Und drittens soll ein Fonds für erneuerbare Energien gegründet werden. "Zum Beispiel könnte ein Fotovoltaik-Park gebaut werden, in den die Bürger investieren können und die Einspeisetarife gehen in den Fonds für weitere Projekte", erklärt Absenger.
Leuchttürme
Geld soll es auch für vier "Leuchtturm-Projekte" der Region geben: für das W.E.I.Z. IV, das als Null-Emissions-Gebäude gebaut wird - genau wie eine Siedlung und das Pensionistenheim in Gleisdorf - und für den Parkplatz bei Elin Motoren. Dieser soll mit Fotovoltaik-Elementen überdacht werden. "Auch E-Mobilität wird ein Thema sein", sagt Absenger. Das Gesamtprojektvolumen beträgt 3,8 Millionen Euro - 1,7 Millionen werden nun eben gefördert. SONJA BERGER








