Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2013 18:13 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Arbeitsplätze am Siemens-Standort Weiz wackeln Weizer Spezialitäten für Frankreich Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus Weiz und Umgebung Nächster Artikel Arbeitsplätze am Siemens-Standort Weiz wackeln Weizer Spezialitäten für Frankreich
Zuletzt aktualisiert: 30.03.2012 um 11:18 UhrKommentare

Gemeinsamer Wirtschaftsraum statt Fusion

Mit dem Argument, Fusionen könnten ehrenamtliche Strukturen zerstören, argumentieren die Gemeinden um Weiz für Eigenständigkeit. Und dann haben sie noch ein Zuckerl.

Hans Graf, Karl Mauthner, Alois Breisler, Ernst Gehmacher, Franz Rosenberger und Gottfried Heinz (von links)

Foto © BergerHans Graf, Karl Mauthner, Alois Breisler, Ernst Gehmacher, Franz Rosenberger und Gottfried Heinz (von links)

Eines gleich vorweg: Alle fünf Bürgermeister der Umlandgemeinden von Weiz sind sich einig, dass Reformen gut sind. Und das könnten auch Fusionen sein, allerdings nicht mit ihren Gemeinden.

Die Bürgermeister Gottfried Heinz (Thannhausen), Franz Rosenberger (Krottendorf), Alois Breisler (Mortantsch), Karl Mauthner (Mitterdorf) und Hans Graf (Naas) führen ins Treffen, ihre Gemeinden seien "finanziell sauber" (Mauthner), hätten alle eine Größe um 2000 Einwohner und seien in "ihren Strukturen zu unterschiedlich" (Breisler). Für Kooperationen mit Weiz sei man aber bereit.

Zuckerl

Um die Eigenständigkeit aufrechterhalten zu können, haben sie auch ein "Zuckerl", das sie dem Land anbieten werden: die Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes mit gemeinsamer Planung und Aufteilung der Kommunalsteuer. Und die Bildung eines "Mehrzweckgemeindeverbandes", in dem gemeinsame Aufgaben abgewickelt werden können. "Bisher war das nur beim Abfall oder Abwasser möglich", sagt Rosenberger.

Dazu haben die Bürgermeister ein weiteres Argument parat, das ihnen der Sozialforscher Ernst Gehmacher lieferte: die Sorge um den Verlust des Sozialkapitals, wenn die Einheiten größer werden. Sprich: Man hat Angst, bei Gemeindefusionen könnten sich Vereine und ehrenamtliches Engagement aufhören. Rosenberger: "Ehrenamtliche, die den Eisplatz pflegen, werden das in einer größeren Einheit nicht mehr tun. Dann heißt es, die Gemeinde soll das machen und das kostet!" Gehmacher bestätigte, diese Ängste seien berechtigt (siehe Interview).

Voraussichtlich am 1. Juni haben Weiz und das Umland das erste Gespräch mit dem Land. Sollte Zwang zur Fusion ausgeübt werden, "könnten wir die Bevölkerung befragen", sagt Mauthner. Aber man hoffe auf Einsicht des Landes.

ULLA PATZ, SONJA BERGER

Gemeindewetter

  • Donnerstag, 23. Mai 2013
    • Min: 9°C
    • Max: 17°C
    • Nsw.: 40%
    Bewölkt
  • Freitag, 24. Mai 2013
    • Min: 6°C
    • Max: 14°C
    • Nsw.: 55%
    Regenschauer
  • Samstag, 25. Mai 2013
    • Min: 5°C
    • Max: 15°C
    • Nsw.: 55%
    Gewitter
Dreitagesprognose aufs Handy!
SMS mit WETTER 8160 an 0900 872 872. 0,30 €/SMS


Babys aus der Gemeinde

Hochzeiten/Jubiläen

Leserfotos aus der Gemeinde

Treten Sie mit uns in Kontakt!

 
 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Wallpaper

 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang