Mit Herz und Beziehungen
Wie wird man zur Marke? Und wie geht man mit dieser Marke um? Strategien im Tourismus wurden beim dritten Tourismusforum Weiz in Krottendorf diskutiert und entwickelt.
Steigende Nächtigungszahlen, ein deutlicher Zuwachs beim Tagestourismus und ein Anstieg von Urlaubsgästen aus Wien, der wieder an frühere Zeiten anknüpft, zeichnet die positive Entwicklung des Tourismus in der Oststeiermark - von der Thermenregion bis ins obere Feistritztal - aus.
Bereits zum dritten Mal wurden kürzlich im Rahmen des "Tourismusforums Weiz" mit Experten und Praktikern Strategien zur Attraktivierung des Tourismus' entwickelt und Antworten auf Fragen der Tourismusbranche gegeben. Veranstaltet wurde das Forum im "Garten der Generationen" in Krottendorf.
Im Mittelpunkt des Forums stand das Thema "Was Wert hat, hat Bestand - was Bestand hat, hat Wert". Als Tourismusprofi führte Ferdinand Posnik als Moderator durch das Programm. Der Geschäftsführer des steirischen Tourismus, Georg Bliem, referierte in seinem Impulsvortrag über den Umgang mit dem Thema "Marke und Wert" im Steiermarktourismus. Ein Beispiel: Das grüne Steiermarkherz ist bereits selbst zur Marke geworden - heuer feiert es seinen 40. Geburtstag.
Die Geschäftsführerin von "Crosseye Marketing", Evelyn Götz, referierte über Wert und Bestand im Internet, über den Traum von starken Marken und gab Tipps, wie die steirischen Tourismusbetriebe erfolgreich im Netz auftreten sollen. Über erfolgreiche Strategien konnten Karin Leeb vom Hotel Hochschober auf der Turracherhöhe, Stefan Köhl aus dem Berchtesgardnerland und Martin Tschoner vom Tourismusverband Achensee berichten. Der Gast, sagt etwa Karin Leeb, erwarte persönliche Kontakte, Authentizität und den Aufbau einer echten Beziehung. Martin Tschoner empfiehlt, online mit dem Gast Kontakt zu halten.
Über die Bedeutung der Wertentwicklung und Wertsteigerung durch Investitionen in die eigenen Mitarbeiter referierte der Vertriebsberater Harald Denifle und der Weizer Steuerberater Harald Moharitsch behandelte das Thema "Generationswechsel" und wie man Werte an die nächste Generation weitergeben kann.







