Steiermark fördert Andritz Hydro mit 1,9 Millionen Euro
Bis zu 1,9 Millionen Euro fließen aus Mitteln der steirischen Wirtschaftsförderung und der Forschungs-Förderungsgesellschaft in ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt der Andritz Hydro in Weiz. Das hat der steirische Wirtschaftsförderungsbeirat am Dienstag beschlossen.

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Der steirische Wirtschaftsförderungsbeirat hat am Dienstag unter Vorsitz von Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (V) beschlossen, ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt der Andritz Hydro GmbH in Weiz zu fördern. Weiz soll dadurch zu einem globalem Komeptenzzentrum für Generatoren entwickelt werden. Die Gesamtinvestition für dieses bereits im Laufen befindliche Projekt beträgt fünf Millionen Euro, das Wirtschaftsressort des Landes Steiermark wird dies nach dem Förderungsprogramm "Geistes!Blitz" sowie aus Mitteln der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) mit einer bis zu 1,9 Mio. Euro unterstützen. Der Rest wird von Andritz Hydro getragen.
Kompetenzzentrum für Generatoren
Aus der SFG (Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft) kommen rund 0,2 Mio. Euro oder vier Prozent der Projektsumme, die FFG steuert mit 1,7 Mio. Euro rund 34 Prozent bei. Die restlichen 3,1 Mio. Euro werden von Andritz Hydro getragen, davon 2,3 Mio. Euro aus Eigenmitteln, hieß es aus dem Büro von Wirtschaftslandesrat Buchmann auf APA-Anfrage.
Durch das aktuelle Projekt soll Weiz als globales Kompetenzzentrum für Generatoren (die frühere VA Tech Hydro, Anm.) in Forschung und Entwicklung, Engineering, Logistik und Fertigungs-Know-how sowie als Standort für die Kernkomponentenfertigung ausgebaut werden. Im Bereich der Turbogeneratoren sei der Zukunftsmarkt auf "Clean Power" - ökologisch optimierte thermische Kraftwerke und Schattenkraftwerke zum Ausgleich von Energieschwankungen bei erneuerbaren Energien wie Wind, Solar oder Hydro - ausgerichtet. Derzeit hat die Andritz Hydro GmbH am Standort in Weiz 983 Beschäftigte.
Die Andritz Hydro GmbH ist ein weltweit führender Anbieter schlüsselfertiger Anlagen und Dienstleistungen für Wasserkraftwerke und fertigt außerdem luftgekühlte Turbogeneratoren, die in Gas- und Dampfkraftwerken zum Einsatz kommen. Das Unternehmen ist seit 2006 im Besitz der Andritz AG und hat drei Standorte in Österreich, in Weiz, Wien und Linz.









