Jetzt schlägt die Grippe zu
Hunderte Weizer leiden derzeit an Grippe und grippalem Infekt.

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Die Grippewelle hat nun auch den Bezirk Weiz erwischt. Während Ende Jänner 189 Weizerinnen und Weizer wegen einer Grippe oder eines grippalen Infektes ihre Betten hüten mussten, waren es laut Steiermärkischer Gebietskrankenkasse in der Vorwoche bereits 346 Fälle. "Die Grippewelle kommt relativ spät", sagt Allgemeinmediziner und Bezirksärztevertreter Bernhard Fitzek. "Im Vorjahr war das um einiges früher und ein Jahr zuvor war es überhaupt schon im November." Noch könne man aber nicht sagen, ob der Höhepunkt der Grippewelle bereits erreich sei.
Symptome
Wobei sich Grippe (Influenza) und grippaler Infekt voneinander unterscheiden. "Beim grippalen Infekt hat man Schnupfen und ein bisschen Fieber mit höchstens 38 Grad. Nach drei, vier Tagen ist das vorbei", so Fitzek. Wohingegen die Grippe meist eine Woche lang hohes Fieber zwischen 39 und 40 Grad sowie Kopf- und Gliederschmerzen bedeute.
"Vor allem für ältere und geschwächte Menschen ist es nach wie vor sinnvoll, sich impfen zu lassen", rät Fitzek. Denn bereits fünf bis sechs Tage nach der Grippeimpfung habe der Körper einen Schutz gegen die Grippeviren entwickelt.
Fitzek warnt aber vor einer sogenannten "übergangenen Grippe". "Dabei stopft man sich, um weiter aktiv bleiben zu können, mit fiebersenkenden Mitteln voll und fühlt sich dabei subjektiv besser", erklärt der Arzt. "Das könnte sogar zu einer Herzmuskelentzündung führen."









