Alles auf eine Karte gesetzt
Ab 1. März gibt es in 116 Beherbergungsbetrieben der Oststeiermark und des Thermenlandes die Genusscard für den Besuch von Ausflugszielen.

Foto © HoffmannEva Pataki und Franz Rauchenberger mit der Genusscard - das Original ist in Scheckkartengröße
Drei Jahre dauerte die Vorlaufzeit. Am 1. März wird es so weit sein: Die Genusscard des Tourismusregionalverbandes (TRV) Oststeiermark und des Steirischen Thermenlandes wird in die Praxis umgesetzt.
Gäste, die von März bis Oktober in einem der 116 Genusscard-Partnerbetrieben nächtigen, bekommen die Karte und können mit dieser insgesamt 120 Ausflugsziele kostenlos besuchen. "Darunter fallen nicht nur Ausflugsziele in den fünf oststeirischen Bezirken, sondern auch in der restlichen Steiermark und sogar in Slowenien", erklärt Franz Rauchenberger, Geschäftsführer des Steirischen Thermenlandes.
Gültig ist die Karte beginnend vom Anreisetag bis zur Abreise. "Wir schicken die Karte auch gerne vorher zu", sagt Eva Pataki, Geschäftsführerin des TRV Oststeiermark, "so können die Gäste beispielsweise schon auf der Herfahrt in Graz gratis ein Museum besuchen."
Mehr Nächtigungen
Die beiden Tourismusregionen verzeichnen gemeinsam pro Jahr knapp unter drei Millionen Nächtigungen. Mithilfe der Karte soll die Drei-Millionen-Grenze überschritten beziehungsweise die durchschnittliche Bleibedauer von 3,45 Tagen erhöht werden. "Gäste, die mindestens drei Mal übernachten, erhalten einen Gratis-Nachmittag in einer Therme", so Rauchenberger. Die Nächtigungen in den Mitgliedsbetrieben könnten sich geringfügig verteuern. "Immerhin wird auch das Angebot viel größer", so Rauchenberger.
Mit neun Prozent der Nächtigungen ist derzeit erst ein kleiner Teil der Beherbergungsbetriebe an Bord des Genusscard-Projektes. Aber auch in anderen Regionen, wo ähnliche Karten angeboten werden, habe sich die Mitgliederzahl ständig weiterentwickelt.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.genusscard.at.







